Willkommen im Kaffeehaus Madlen im Cafe Max in Berlin

Kaffeehaus Madlen und das Café Max ist eine Kombination aus gehobener Kaffeehauskultur in Verbindung

mit hausgemachten Torten und unserem Speiseeis aus eigener Herstellung sowie einer erstklassigen Küche .

Unser Restaurant

Wenn Sie ein außergewöhnliches Frühstück lieben

und Kaffeekultur der besonderen Art schätzen oder sogar auf der Suche nach saisonalen Speisen und traditionellen Gerichten sind, dann genießen Sie die köstliche Vielfalt in unserem angenehmen und stilvollen Ambiente.

Wir haben den Anspruch, dem Gast mit freundlichem Service angenehme Stunden zu bescheren.
In der Sommerzeit können Sie unser Eis- und Speiseangebot gern an der frischen Luft auf unserer großzügigen Sommerterrasse genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Geschichte

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucher des "Kaffeehaus Madlen im Café Max" in Berlin-Buch,   

wir begrüßen Sie sehr herzlich und wünschen Ihnen einen angenehmen
Aufenthalt bei uns.

 

Bei uns - das heißt hier im "Torhaus", dem Eingangstor zum Wissenschaftscampus Berlin-Buch.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen über die Geschichte unseres unter Denkmalschutz stehenden Hauses geben, das vor nahezu 100Jahren, genauer 1914-1915, hier gebaut wurde, und zwar nach Plänen des bekannten Berliner Stadtbaurates Ludwig Hoffmann. Von ihm stammen u.a. auch die Pläne für die Bucher Krankenanstalten, das Virchow-Klinikum in Berlin, das Berliner Stadthaus, viele Berliner Schulen und Brücken, für das Märkische Museum in Berlin und auch
für das Reichsgericht in Leipzig. Unser Haus, das zunächst als Eingangs- und Verwaltungsgebäude für den am Anfang des 20.
Jahrhunderts geplanten „Zentralfriedhof Buch-Karow“ gedacht war,hat also einen berühmten Erbauer.
Die Säulen im Eingangsbereich des Hauses lassen diesen ursprünglichen Verwendungszweck als ein Friedhofshaus auch heute noch erkennen.

Nach nahezu vorläufiger Fertigstellung der Friedhofsanlage mit Eingangspforte, Gärtnerei, Friedhofskapelle und gärtnerischen Anlagen 1925, – auch heute zum Teil noch zu erkennen,- wurde festgestellt, dass das Gelände wegen des zu hohen Grundwasserspiegels für Erdbestattungen nicht geeignet war. Bestattungen fanden demzufolge hier also niemals statt.

1928 kaufte die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Wissenschaften das nach dem bankrotten Friedhofsprojekt vorübergehend als Baumschule genutzte Gelände, um hier in Nachbarschaft zu den am Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Bucher Krankenanstalten mit neurologisch-psychiatrischen Kliniken 1929-1930 ein Institut für
Hirnforschung zu errichten. Das Torhaus wurde Wohnhaus für Mitarbeiter dieses Instituts, in dem von 1930 bis 1945 u.a. der russische Genethiker Nikolai Wladimirovich Timoféeff-Ressovsky wohnte. Eine Gedenktafel im Außengelände unseres Café-Hauses erinnert an diesen berühmten Biologen. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Timoféeff-Ressovsky über Eigenschaften der Gene (Träger der Erbinformationen) und ihre Veränderungen (Mutationen) gemeinsam mit dem Physiker und Mitbegründer der Molekularbiologie Max Delbrück, Nobelpreisträger für Medizin 1969, gelten heute noch als ein Meilenstein der Entwicklung der Molekularbiologie und deren Bedeutung auch für die Medizin. In Würdigung dieser erfolgreichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit von Timoféeff-Ressovsky und Max Delbrück wurden diese Räume im Torhaus 1992 nach Max Delbrück als
"Café Max" benannt, ebenso wie das Centrum für Molekulare Medizin auf dem Campus als "Max-Delbrück-Centrum".

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände des Instituts für Hirnforschung 1947 von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin übernommen und hier das Institut für Medizin und Biologie gegründet. Das Torhaus wurde erneut als Wohnstätte für Institutsmitarbeiter genutzt. So wohnte hier u.a. für viele Jahre auch. Professor Friedrich Jung, einer der Direktoren des Bucher Akademieinstituts sowie Ordinarius für Pharmakologie und Direktor des gleichnamigen Instituts der Medizinischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität.Nach der deutsch-deutschen Vereinigung wurde 1992 mit dem
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und weiteren Einrichtungen der hiesige Biomedizinische Forschungscampus
Berlin-Buch gegründet. Im Torhaus befindet sich derzeit neben unserem „Café Max“ der Jeanne Mammen-Saal für wissenschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen, gleichzeitig Ausstellungsraum mit Originalgemälden und Skulpturen der Namensgeberin, der mit Max Delbrück befreundeten Berliner Malerin der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts.
 Reproduktionen einiger Gemälde und Skizzen von Jeanne Mammen sehen Sie hier in unserem Gastraum.

 

 

Die Mitarbeiter des „Kaffeehaus Madlen im Café Max“ hoffen, mit
diesen Informationen Ihren Aufenthalt bei uns bereichern zu können.
Wir würden uns sehr freuen, Sie hier recht bald wiedersehen und
willkommen heißen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

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